Die Berechnung der Haltbarkeit von Straßenstöcken ist einfach. Ein feuerverzinkter Mast kann im Einsatz 30 Jahre oder länger halten. Ein pulverbeschichteter Mast ohne ordnungsgemäße Verzinkung versagt oft innerhalb von 15 Jahren. Der Unterschied besteht darin, wie die einzelnen Oberflächen den darunter liegenden Stahl schützen.
Bei der Feuerverzinkung wird der Stahlmast in etwa 450 °C heißes geschmolzenes Zink getaucht. Die resultierende Zink-Eisen-Legierungsschicht verbindet sich metallurgisch mit dem Stahl und bildet eine Barriere, gegen die Feuchtigkeit und Sauerstoff nicht eindringen können. Aber der eigentliche Vorteil ist der Opferschutz. Wenn die Beschichtung zerkratzt wird – und im Feldeinsatz sind Kratzer unvermeidlich –, korrodiert zuerst das Zink und schützt so den darunter liegenden Stahl. Diese selbstheilende Eigenschaft kann eine Pulverbeschichtung einfach nicht erreichen.
Pulverbeschichtung ist ein anderes Tier. Es bildet eine schützende Harzschicht über dem Stahl, die jedoch nur so gut ist wie die darunter liegende Vorbereitung. Ohne feuerverzinkte Basis setzt jeder Kratzer oder Splitter den blanken Stahl der Korrosion aus. Mit der Zeit dringt Feuchtigkeit unter die Beschichtung ein und der Ausfall beschleunigt sich. Aus diesem Grund verlangen Städte wie Kelowna heute für Neuinstallationen verzinkte und pulverbeschichtete Masten und erreichen mit dieser Kombination eine Lebensdauer von über 50 Jahren.
Für Käufer, die eine maßgeschneiderte Mastlösung suchen, ist die Lektion klar. Niedrigere Vorabkosten für pulverbeschichtete Masten führen oft zu höheren Ersatzkosten auf der ganzen Linie. Bei Solarstraßenlaternenprojekten und Hochmastleuchteninstallationen, bei denen die Masten für Wartungsarbeiten schwer zugänglich sind, ist die lange Lebensdauer der Verzinkung ein entscheidender Vorteil.

